
Das Freiwilligenzentrum ist Anlaufstelle für Begegnungen und ehrenamtliches Engagement. Es bietet Informationen und Beratung sowohl für interessierte Personen als auch für Institutionen, die ehrenamtliche Mitarbeiter suchen. Im Gespräch sollen Motivation, Interesse, Fähigkeiten und Möglichkeiten der Einzelnen ergründet werden um sie so an eine geeignete Person oder Stelle zu vermitteln. Bei weiteren Fragen, Wünschen und Konflikten zwischen den beteiligten Personen steht in der Vermittlungsstelle ein AnsprechparterIn zur Verfügung.
Es steht eine ausführliche Datei mit den interessierten Einzelpersonen und Institutionen zur Verfügung, mit deren Hilfe die passenden Verbindungen hergestellt werden. Die Beratung zielt auf den Aufbau einer adäquaten Organisationsstruktur in den Verbänden, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten wollen und soll gute Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen (z.B. Versicherung, Kostenerstattung, Orientierungsmöglichkeiten, Information, Fortbildung) einfordern.
Aus dieser Säule entstand ein eigenständiges Projekt : das Selbsthilfebüro. Selbstorganisierte Gruppen werden im Selbsthilfebüro initiiert, unterstützt und begleitet. Durch regelmäßige Stammtische werden die sozialen Kontakte unter den Gruppen gefördert und ein Austausch ermöglicht. Informationen bei der Caritas in Neustadt/Aisch (siehe Kontakte) oder unter www.selbsthilfe-nea.de.

Handy- und Computer Sprechstunden im MGH Neustadt/A.
Im Freiwilligenzentrum können neue Ideen entstehen oder aufgegriffen werden und Wege gesucht werden, diese, z.B. in Form von Projekten in die Praxis umzusetzen. Es bietet sich an, soziale Aktionen in Zusammenwirken mir den beteiligten Verbänden oder auch selbständig anzugehen.
Über die klassischen Betätigungsfelder des Ehrenamtes hinaus können neue Aktionsmöglichkeiten in den Bereichen Umwelt, Sport, Soziales, Kultur , Politik entdeckt und Vernetzungen geschaffen werden. ( z.B. mit Behinderten ins Theater, mit Flüchtlingen Ausflüge in die Natur oder zu Kulturangeboten).
Das Freiwilligenzentrum unterstützt selbstorganisierte Hilfegruppen, initiiert neue Gruppen und begleitet diese bei ihrem Weg zu neuen Aktionen freiwilligen sozialen Engagements.
Das Freiwilligenzentrum soll ein Treffpunkt mit niedriger Zugangsschwelle sein. Es bildet eine Plattform für Informationen, Erfahrungsaustausch und Meinungsbildung. Denkbar ist dies in Form von Stammtischen, Informationsveranstaltungen, Fortbildungsangeboten. Dabei kann es um Rahmenbedingungen in der ehrenamtlichen Tätigkeit, Mitwirkungsmöglichkeiten und die Artikulation von Interessen gegenüber Verbänden und Institutionen, sowie gegenüber Politik und Verwaltung gehen.
Das FWZ hat in seiner Werkstatt das "Neustädter Modell" eines freiwilligen sozialen Schuljahres entwickelt, welches beim bundesweiten Wettbewerb "start sozial", als eines der sechs besten Sozialprojekte im Juli 2004 im Kanzleramt in Berlin von Bundeskanzler Gerhard Schröder persönlich ausgezeichnet wurde. Mehr darüber im Internet: http://www.freiwilliges-soziales-schuljahr.de.